Auswirkungen einer nichtoperativen Dekompressionstherapie zusätzlich zur routinemäßigen Physiotherapie auf Schmerzen, Bewegungsumfang, Ausdauer, funktionelle Einschränkungen und Lebensqualität im Vergleich zur alleinigen routinemäßigen Physiotherapie bei Patienten mit lumbaler Radikulopathie: eine randomisierte kontrollierte Studie
Fareeha Amjad¹, Mohammad A Mohseni-Bandpei² ³, Syed Amir Gilani¹, Ashfaq Ahmad⁴, Asif Hanif²
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PMID: 35296293 PMCID: PMC8924735 DOI: 10.1186/s12891-022-05196-x
Zusammenfassung
Hintergrund: Die lumbale Radikulopathie ist eine äußerst häufige Beschwerde bei Patienten mit Schmerzen im unteren Rücken (LBP), die zu verschiedenen Beeinträchtigungen führt. Eine vergleichsweise neue Technik, die nichtoperative spinale Dekompression (NSD), wurde eingeführt. Sie nutzt einen computergestützten Rückkopplungsmechanismus und entlastet die Spinalnervenwurzeln durch segmentale Distraktion. Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen von NSD zusätzlich zur routinemäßigen Physiotherapie auf Schmerzen, lumbalen Bewegungsumfang (ROM), funktionelle Einschränkungen, Ausdauer der Rückenmuskulatur (BME) und Lebensqualität (QOL) bei Patienten mit lumbaler Radikulopathie zu bestimmen.
Schlussfolgerung: Es wurde festgestellt, dass eine Kombination aus nichtoperativer spinaler Dekompressionstherapie und routinemäßiger Physiotherapie nach vier Behandlungswochen bei Patienten mit lumbaler Radikulopathie statistisch und klinisch wirksamer ist als die alleinige routinemäßige Physiotherapie hinsichtlich der Verbesserung von Schmerzen, lumbalem Bewegungsumfang, Ausdauer der Rückenmuskulatur, funktionellen Einschränkungen und der körperlichen Rollendomäne der Lebensqualität.